Christian Fülling, Traumarbeit für Schauspieler

Christian Fülling
Adresse folgt
Adresse folgt
Telefon: 030 265 486 01
E-Mail: info@reality-acting.de
Website: whttp://www.reality-acting.de

"Träume sind wie Schatzkästchen,
die das Meer des Unbewussten an Land spült,
und oft werfen wir diese ungeöffnet ins Meer zurück."

(frei nach C.G. Jung)

 

Traumarbeit für Schauspieler

Ist es möglich, mithilfe einer Schauspieltechnik den Traum des zu spielenden Charakters zu träumen? Kann dieser Traum Antworten auf offene Fragen geben, die man durch andere Techniken und insbesondere in der persönlichen Lebenserfahrung nicht finden kann? Kann man darüber hinaus an der Traumerfahrung arbeiten, mit dem Ziel, die Sinnes- und emotionale Erinnerung des zu portraitierenden Charakters im Körper des Schauspielers zum Leben zu erwecken? Repräsentiert diese Erfahrung in erster Linie die Erfahrung des Charakters und nicht die des Schauspielers? All diese Fragen können mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden.


In den letzten anderthalb Jahrzehnten hat sich in den USA eine völlig neue und zugleich brillante Schauspieltechnik herauskristallisiert - die Traumarbeit. Sie wurde von Janet Sonenberg, Professorin der Theater- und Filmwissenschaften am renommierten MIT, in enger Zusammenarbeit mit dem international bekannten Traumexperten Robert Bosnak entwickelt. 

 

Die Wurzeln liegen in der Traumarbeit des 1961 verstorbenen Carl Gustav Jung, ein Schweizer Mediziner und Psychologe. C.G. Jung verstand Träume als Ausdruck des Unbewussten, dessen Bilder und Symbole ausschlaggebende Informationen an das Bewusste kommunizieren.
Das Instrument der Traumarbeit ist die Trauminkubation, die bewusste Herbeiführung von Träumen - hier mithilfe der Materialien aus dem zu spielenden Stück / Drehbuch. Im Anschluss träumen die Schauspieler/innen in der Regel den Traum ihres zu verkörpernden Charakters. Die darauffolgende Arbeit verfolgt keinesfalls therapeutische Ziele und distanziert sich vollkommen von der Traumdeutung. Aus dem unendlichen Schatz der „autonomen Imagination“ (Definition nach Prof. Janet Sonenberg) werden lediglich körperliche Impulse herausgearbeitet, welche im Schauspieler die unbewusste Welt des zu spielenden Charakters zum Leben erwecken und somit nach Belieben bewusst ins Spiel mit eingebaut werden kann. Während beim Method Acting die reale Sinnes- und emotionale Erinnerung der Schauspieler/innen angezapft wird, wird hier lediglich die Sinnes- und emotionale Erinnerung aus der Inkubations- und Traumarbeit benutzt. Diese Technik ist ein zusätzliches Instrument innerhalb der Proben, und sie wird frühestens während der fortgeschrittenen Rollenarbeit eingesetzt. Somit stellt sie keine Konkurrenz zu anderen Schauspieltechniken dar.

 

Ich bin diplomierter Traumtherapeut und ausgebildeter Schauspieler am New Yorker Lee Strasberg Institut. Zu meinen Referenzen zählt unter anderen die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau. Die Inkubations- und Traumarbeit erstrecken sich in der Regel über zwei Sitzungen. Ebenfalls biete ich die Traumarbeit für Theaterensemble an. Sehr gerne beantworte ich Euch weitere Fragen telefonisch oder per Email.

 

 

nach oben >